Was
geschah bei der GOL im Jahr 2007?
Am
10. Januar stellte Belinda Unger, die Leiterin des Gästeamts der Stadt Wangen, dem GOL-Stammtisch ihre Arbeit
vor: das Angebot des Gästeamts
und der Stadt für Besucher. Die zahlreichen Besucher (die letzten mussten auf
der Treppe Platz nehmen!) erfuhren, dass Wangen 2005 150.000 Übernachtungen und
geschätzt eine halbe Million Tagestouristen hatte. Gespannt wartet man auf die
Zahlen des Fußball-WM-Jahrs 2006, in dem Wangen ja
bekanntlich Gastgeber für die Mannschaft Togos war.
Am 21. Februar
fand das
Highlight im GOL-Jahresprogramm statt, der 11.
Politische Aschermittwoch der GOL/Grünen
- mit MdB Winne Hermann ("Bericht aus
Berlin") und Mike Jörg mit seinem kabarettistischen Programm "Wa(hr was?" Die Hägeschmiede war wieder sehr gut besucht.
An
ungewohntem Ort fand der März-Stammtisch der GOL statt: Im
Speisesaal des Hospitals erläuterte dessen Leiter, Stefan Bär, den Besuchern
die Geschichte, Gegenwart und mögliche Zukunft von Wangens ältester sozialer
Einrichtung. Wolfgang Unfug, der den Abend organisiert hatte, wies darauf hin,
dass es zunehmend etwas Exotisches sei, wenn eine Stadt noch als Heimbetreiber
auftrete. Bei mittlerweile fünf Anbietern in Wangen zeichne sich das Hospital
durch seine einzigartige innerstädtische Lage aus
Der
Landkreis Ravensburg hat den Anspruch, einiges für Familien zu tun. Die
Besucher des Mai-Stammtischs der GOL erfuhren, dass dies künftig
mit mehr Pep geschehen soll, genauer: mit PEBB, dem Familienbildungsprogramm
"Partnerschaft, Erziehung, Beratung, Bildung". Die Grüne Kreisrätin
Clara Engl-Rezbach, stellte den Besuchern des GOL-Stammtisches die Aktivitäten des Landkreises zum Thema
Familienbildung vor.
Was
macht eigentlich ein Ortsvorsteher – der Inhaber eines Amtes, das es in Wangen
bekanntlich gleich sechs Mal gibt? Einer davon, Jörg Endraß, gehört der GOL an.
Am Beispiel "seiner" Ortschaft Schomburg
stellte er den Besuchern des Juni-Stammtisches die Arbeit eines
Ortsvorstehers vor.
Dreieinhalb
Jahre sind seit dem Tsunami in Asien vergangen, doch
die Folgen sind noch längst nicht überwunden. Im Rahmen ihrer Möglichkeiten
leistet die Wangener Initiative Kinderheim Cecilton
e.V. dazu ihren Beitrag. Beim Juli-Stammtisch der GOL beleuchtete
Anni Jäck die Hintergründe. Wer helfen will, kann spenden auf Konto Nr.
101021610 bei der KSK Ravensburg, BLZ 65050110, "Kinderheim Cecilton"
Beim
Oktoberstammtisch ging es um das Thema Bewährungshilfe. Siegfried
Zehrer von der Bewährungshilfe Ravensburg (seit Kurzem organisiert bei
"Neustart gGmbH") und drei ehrenamtliche
Bewährungshelferinnen aus Wangen – darunter GOL-Mitglied Gisela Wolfbauer –
stellen ihre Arbeit vor.
Am 7. November gab es eine größere
GOL-Veranstaltung in der Hägeschmiede. Thema: FriedWald
- Bestattung in freier Natur. Dazu hatte Organisator Siegfried Spangenberg
zwei Experten eingeladen:
- Hans-Adam von Schultzendorff als Vertreter der FriedWald GmbH Griesheim, um die Idee und ihre
Verwirklichung in Deutschland zu erläutern,
-
und Bürgermeister Frank Amann aus Heiligenberg als
den Rathauschef jener süddeutschen Gemeinde, in der diese Idee schon Realität
geworden ist.
Rund
35 Anwesende, darunter auch Stadträte der CDU und der SPD, diskutierten eifrig.
Ob was draus wird in unserer Allgäustadt?
Bei
der Jahreshauptversammlung am 6. Dezember reichten erstmals im
Geigerkeller die Stühle kaum aus; der letzte Zuspätkommer
musste auf dem Heizkörper sitzen.
Alle
freuten sich gleich mehrfach:
1.
über Claudia Goldschalts
gut gelaunten Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr mit Veranstaltungen zu
vielfältigen Themen, die absprachegemäß immer von jemand anderem vorbereitet
worden seien (und dies hätte hervorragend geklappt!),
2.
über Ritas hübsche und leckere (essbare!)
Tischdekoration und ihre von CD eingespielten Gerhard-Polt-Bonmots
3.
über vier (!) spontane Neueintritte in die GOL,
darunter erstmals seit dem Weggang von Wangens jüngster Stadträtin aller
Zeiten, Luisa Kneer, mit Manuel Hengge
wieder ein Schüler!
Der
Ausblick auf 2008 ergab wieder eine Reihen von interessanten
Themen für die Stammtische – wenn alles so klappt, wird es sicher spannend!